Montag, 13. Januar 2014

Australientagebuch von Larissa 16.09. - 23.09.

Welcome to Mt Garnet.

Der Abschied von Ole fiel schwer. Nicht nur deshalb, weil ich von dem Zeitpunkt an so ziemlich auf mich allein gestellt war, sondern auch, weil keiner von uns gedacht hätte, dass wir uns so schnell trennen würden. Ich sah das Ganze aber auch als eine Herausforderung an, und als eine Möglichkeit, mich stärker weiterzuentwickeln, als ich es getan hätte, wenn wir beide die komplette Reise gemeinsam verbracht hätten. Womit ich übrigens Recht behalten sollte, wie ich nun nach fast 3 Monaten, in denen ich Ole nicht gesehen habe, mit gutem Gewissen behaupten kann.
Ich sah auf dem vierstündigen Weg nach Mt Garnet nun zum ersten Mal wirklich etwas von der australischen Landschaft, und Cairns liegt nun mal umgeben von Regenwald. Mit dem Bus ging es während des Sonnenaufgangs auf einen Berg, von dem aus man einen Blick über das weite Land werfen konnte, und die Busfahrt verbrachte ich hin- und hergerissen zwischen meinem Wunsch zu schlafen und dem Wunsch, noch mehr von diesem Anblick in mich aufzunehmen.


in einem Cafe auf dem Weg nach Mount Garnet

Am Ziel stellte ich fest, dass die Stadt meines Arbeitsplatzes so ziemlich aus einer einzigen Straße bestand (was ich mir dank der Bevölkerungsanzahl auf Wikipedia schon vorher denken konnte) und der Bus hielt ca. 10 Meter vor dem Pub. Ich betrat also den Mount Garnet Pub und wand mich direkt an den Mann hinter der Bar, der sich als mein Chef Marcus herausstellte (ich hatte ihn ja noch nie gesehen). Kurz darauf lernte ich seine Frau Toni kennen, die mir das Gelände zeigte, und begegnete Martin, dem anderen (dänischen)Backpacker, der hier arbeitet. Bis dahin war ich davon überzeugt gewesen, dass ich hier mit zwei Backpackerinnen aus Irland arbeiten würde, aber wie sich herausstellte hatte ich Marcus am Telefon falsch verstanden (ich konnte nämlich nur jedes 3. Wort verstehen, weil sein australischer Akzent so stark war)...
Das Mount Garnet Hotel besteht so ziemlich aus zwei zweistöckigen Gästehäusern, einem in dem Martin und ich schlafen und Platz für ein paar weitere Gäste ist (außerdem haben Toni und Marcus ein paar Räumlichkeiten unten) und einem anderen 20 Meter entfernten, dass alle "Siberia" nennen - keiner weiß warum, so hieß es laut Toni schon immer.

Siberia

Dann gibt es eine Rasenfläche mit Wäscheleinen und ein paar Beeten (wo Martin, wie sich später herausstellte, nach Absprache mit Marcus Gras anbauen durfte), einem großen Abstellraum für Bettwäsche etc, eine Küche, und den Pub mit Toiletten und so eine Art Speisesaal. Alles ist sehr einfach gehalten, vor allem die Zimmer, von denen es nur ca. 15 gibt, denn meistens übernachten hier nur einfache Arbeiter.
Toni, (deren Englisch ziemlich einfach zu verstehen war), sagte mir dann, ich solle mich erstmal etwas einleben und dann in den Pub runterkommen. Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen und packte den Inhalt meines kompletten Backpacks in meinen eigenen Kleiderschrank. Schluss mit dem aus-dem-Koffer-Leben! Und solange keine Frauen im Hotel übernachteten, würde ich sogar das Bad ganz für mich haben. Luxus, ich hab dich wieder! Abgesehen von den drei sehr unluxuriösen - und zum Glück sehr europäisch aussehenden - Spinnen, mit denen ich mir die nächsten drei Monate mein Zimmer teilen würde.

 
 
mein Zimmer

 
 
der Balkon

Aussicht vom Balkon
 
der Flur auf meiner Etage

im Fernsehzimmer

Ich wollte meinen Chef und meine Chefin dann jedoch nicht allzu lange auf mich warten lassen - und einen arbeitswilligen Eindruck machen ;) - und ging bald in den Pub runter. Nachdem ich sofort mit Martin, den ich auf Anhieb sympathisch fand, ins Gespräch kam, lies ich mich von Toni und Marcus in die Bar einweisen.
Wer mich kennt, weiß ja, dass ich schon mal bei Semmler in Löhne gearbeitet hab (Dorfkneipe/Restaurant). Und selbst wenn man noch nicht im Service gearbeitet hat, aber dafür ab und zu mal gern ein Schäpschen trinkt - oder einfach gutes Allgemeinwissen hat - dann kennt man ja zumal schon einige internationale Schnapssorten.
Aber selbst mit einer Menge Arbeitserfahrung oder einem gigantischen Allgemeinwissen, könnte mir wahrscheinlich keiner von euch verraten, dass ein "pot" in Australien ein kleines und ein "schooner" ein großes Glas ist. Und ich wette, keiner von euch könnte mir mehr als 1 australische Biersorte nennen, wenn ihr noch nie hier wart. Problematisch wird es dann, wenn der Pub, in dem ihr arbeitet, ca. 20 verschiedene Biersorten verkauft, von denen es dann noch manche Sorten in Dosen und manche Sorten in Flaschen gibt, von manchen Sorten sogar beides. Und für fast alles gibt es eine eigene Taste wenn man sie in die Tasse eingibt. Dann muss man noch wissen, ob es ein light beer oder ein heavy beer ist, denn das sind ja auch nochmal unterschiedliche Preise. Ich will jetzt auch gar nicht so sehr ins Detail gehen. Sagen wir einfach, am Anfang war es verwirrend, aber als mich mein Chef und der 20-jährige Australier Darby, der mittags und abends für die Gäste im Pub kocht und meistens die Abendschichten in der Bar übernimmt, dafür lobten, dass ich beinahe alles schon nach einer Woche drauf hatte, habe ich mir schon gedanklich auf die Schulter geklopft.
Der erste Tag verlief jedenfalls so, dass meine Chefin und mein Chef sich irgendwann vom Acker machten, um nach Atherton zu fahren (wo sie ein Haus haben und wo sie auch die Hälfte der Woche mit ihrer Tochter und einem ihrer beiden Söhne leben), und ich mit Martin von mittags bis abends in der Bar stand den ganzen Tag lang ca. 5 Leute plus minus 1 bediente, mit Martin Billiard spielte, und wir den Pub um 8 Uhr schlossen (ich konnte ja nicht wissen, dass Sonntag und Montag die ruhigen Tage in der Bar waren). Außerdem erzählte er mir, dass es in meinem Zimmer angeblich spuken sollte, weil dort die erste Besitzerin gewohnt hat. Ihr Name ist zwar auf dem Bettgerüst eingraviert, aber in den folgenden drei Monaten hat mir glücklicherweise kein einziger Geist den Schlaf geraubt.

Martin fragte mich dann, ob ich Lust hätte, mit zu Darby zu kommen um ein bisschen zu chillen und einen Film zu gucken. Ich dachte mir dann "klar, warum nicht, was soll ich denn sonst machen - alleine auf meinem Zimmer chillen?". Wer mich kennt, kann bestimmt zwischen den Zeilen die Ironie erkennen ;)
Wir liefen also den Hügel - oder die "Hauptstraße" von Mount Garnet - hoch und nach 7,47 Minuten waren wir da. Der berühmte Ort 21 Garnet Street. Hat sogar eine eigene Facebookseite...
Darby gehört das Haus jetzt (früher hat dort auch der Rest seiner Familie gewohnt, also seine drei Brüder und seine Eltern) und er wohnt dort alleine - abgesehen von dem unerwünschten Besuch von Clancy, seinem 19-jährigen Bruder, der wohl öfter vorbeischaut - und sich einnistet - als Darby lieb ist. Das Haus an sich ist einzigartig. Es war mal ein altes Schulhaus. Es gibt eine Treppe vom Wohnzimmer zum Flur, in der mosaikartige Teile festsitzen, eine selbstgebaute Bar, alte Fenster mit Buntglas, bei denen Teile des Glases rausgebrochen sind, einen prähistorischen Ofen, alte Möbelstücke wie eine Kommode mit beschrifteten Fächern für Essen oder einen alten Schreibtisch; ein Badezimmer mit Steinboden und einem blauen Fenster, sodass das ganze Zimmer blau leuchtet; und im Boden des Hauses sind so viele Ritzen, dass man den dreckigen Boden unter dem Haus sehen kann, denn es ist quasi auf Stelzen gebaut. Nach dieser vielleicht etwas zu detaillierten Beschreibung des Hauses (ihr könnt es allerdings noch auf den folgenden Fotos bewundern wenn es euch interessiert) kommen wir mal zurück zur Handlung.

der Hauseingang, den niemand so wirklich benutzt

der Hauseingang, der in Wirklichkeit benutzt wird

die "Terasse"


 
 
die Küche
 
 
das Wohnzimmer

das Badezimmer

im Schlafzimmer
 
 
Details ums Haus herum

 
die Nachbarschaft

Darbys Bruder Clancy war auch an meinem ersten Tag in Garnet bei Darby, und neben seiner Lieblingsbeschäftigung, Darby auf die Palme zu bringen, indem er das ganze Haus dreckig machte, kochte er uns allen "leckeres" Essen. Ihr fragt euch, warum ich die Anführungszeichen gesetzt habe? Nun ja, wenn man wie ich nicht gerade ein Fleischliebhaber ist, dann muss man sich - in diesem Fall aus Höflichkeit und Respekt - wirklich überwinden, Lamm und Krabben (mit Kürbis und Zwiebeln) zu essen. Ich muss zugeben, dass es wirklich nicht schlecht schmeckte. Vielleicht, weil ich leicht beschwipst und hungrig war. Aber ganz habe ich es dann doch nicht runtergekriegt.
Ich verbrachte den Abend damit, ein paar Drinks zu konsumieren und Martin und Darby dabei zuzusehen, wie sie sich mit Gras zudröhnten. Ich hätte mich ja gerne an dem Gespräch beteiligt, wenn ich nicht meine gesamte Energie dazu hätte aufbringen müssen, Darbys Kauderwelsch von Englisch zu verstehen (denn Australier, die außerhalb der Stadt leben, haben wirklich keinen einfachen Akzent meiner Meinung nach) und dem Gespräch zu folgen. Martin und ich machten uns dann spätabends auf den Weg nach Hause, und ich hatte das Gefühl, dass ich hier wahrscheinlich eine ziemlich coole Zeit haben würde.

Martin zeigte mir dann am nächsten Morgen, was alles erledigt werden musste, bevor man den Pub öffnete (und zwar um 10 Uhr morgens - Sonntags um 11) und wir begannen die Morgenschicht gemeinsam.
Was soll ich sagen, die Konzentration am Vorabend hatte sich gelohnt, denn als mein Chef kurz vor Mittag auftauchte, verstand ich zumindest schon mal die Hälfte von dem, was er sagte. Er bestimmte dann, dass ich ab 12 Uhr alleine in der Bar arbeiten würde, da er und Darby Martins Hilfe in der Küche benötigten, und somit war ich am zweiten Tag in Mt Garnet erstmal direkt auf mich alleine gestellt. Aber irgendwie meisterte ich das alles und lernte relativ schnell. Außerdem heißt es ja immer, man muss selbstständig denken können.
Nach meiner Schicht blieb ich dann auch unten im Pub sitzen, denn mein Boss hatte mir am Telefon ja gesagt, dass er jemanden haben möchte, der auch mal Zeit mit den Gästen verbringt und nicht immer sofort auf sein Zimmer geht. Gesagt, getan, ich kam mit einem dunkelhäutigen Einheimischen ins Gespräch, den alle nur "Big D" nannten (aufgrund seines Körpervolumens). Wie sich herausstellte konnte Big D gut zeichnen, also fertigten wir beide Zeichnungen von Darby an. Meine war eine Anime-Version, während Big D einfach einen hässlichen Teufel gemalt hatte...
Nachdem Darby den Pub geschlossen hatte, gingen wir dann wieder alle zu ihm. Ich fand dann heraus, dass Darby ebenfalls Gras anbaute... sowie quasi jeder in Garnet.

Mittwochabend machte ich mir einen ruhigen Abend alleine auf meinem Zimmer, denn Martin ging auf irgendeine Party der Einheimischen, und ich begann an diesem Tag, mich unwohl in Mt Garnet zu fühlen.

Donnerstagmorgen wachte ich mit dem Gedanken auf, dass ich hier so schnell wie möglich weg wollte, aber ich sagte mir "nein, du stehst jetzt auf, machst dich fertig, gehst arbeiten, und kommst irgendwie durch diesen Tag, und dann wirst du schon sehen, alles wird gut". Genauso war es dann auch, am Ende des Tages war ich stolz auf mich. Ich stellte außerdem fest, dass die überall herumkrabbelnden Eidechsen nicht einmal mehr erwähnenswert waren - schließlich folgten sie einem sogar auf die Toilette - und ich traf Ash und Peter. Ash hatte vor drei Jahren mit einer Freundin als Backpackerin im Mount Garnet Pub gearbeitet, und dann gingen sie, aber dann kamen sie zurück, und dann sind sie nie mehr gegangen.
Den Abend verbrachten Martin und ich wieder auf dem Hügel bei Darby und sahen uns einen Fast & The Furious Film an.

Freitag erklärte mir mein Boss dann, dass ich 700 Dollar cash pro Woche bekommen würde, wofür ich 200 für die Unterkunft abgeben müsse und mich entweder selbst um mein Essen kümmern oder 100 Dollar pro Woche bezahlen könnte, und dann könnte ich alles aus der Küche essen und von der Karte bestellen. Ich entschied mich dafür, 300 Dollar abzugeben. Des Weiteren machten wir ab, dass ich zwischen 35 und 45 Stunden pro Woche arbeiten würde. Alles (außer Wasser), was ich in der Bar trank, wie z.B. Cola oder Alkohol, musste ich ebenfalls bezahlen.

Ich tötete an diesem Tag meine erste Kakerlake mit Kakerlakenspray (mir wurde erklärt, dass man nicht drauftreten darf, da sie Eier in sich tragen und dann 1000 Kakerlaken wiederkommen), was gar nicht so einfach ist, denn die Biester sind echt schnell!


Abends chillten wir mit Justin und Archie, zwei Aborigines, im Pub. Archie schloss mich sofort ins Herz und Justin versprach mir, eine alte Gitarre von ihm für mich zu besorgen, die ich dann mit auf meine Reisen nehmen könnte. Er wollte sie sogar mit einer Ich Gravur versehen lassen. Leider sah ich ihn die letzten 4 Wochen, die ich im Pub arbeitete, nicht mehr und gelang somit nie in den Besitz dieser Gitarre, die ein perfektes Andenken an Australien gewesen wäre...

An diesem Abend lernte ich auch Alleycat, den Ältesten des Stammes der Aborigines, die in der Gegend von Mount Garnet lebten, kennen. Ich habe in den drei Monaten, die ich in Garnet verbrachten habe, nie gelernt, ihn zu verstehen. Ein Gespräch mit ihm war ein einziges Rätselraten.

An einem der Arbeitstage im Pub, an denen mir unheimlich langweilig war, begann ich, den gesamten Pub aufzuräumen und zu putzen. Außerdem hatte ich mir sagen lassen, dass Marcus es nicht mochte, wenn man nur rumstand, da es ja immer was zu tun gab... Ich erklärte Darby und Martin abends dann stolz, was ich heute alles geschafft hatte, und sie lachten mich aus und sagten, das alles könnte ich morgen wieder machen. Ich hielt das für einen Scherz. Leider stellte sich heraus, dass es in Mount Garnet so staubig ist, dass man sich tatsächlich mehrmals in der Woche mit Staubwischen beschäftigen kann, sollte einem je langweilig werden.

Am Freitag kamen Toni und Marcus dann wieder und blieben bis Montagmorgen. Und sie kochten viel Fleisch. Und aus Höflichkeit aß ich einiges davon. Was meine Eltern jahrelang nicht geschafften hatten, schafften mein Chef und meine Chefin, indem sie an meine gute Erziehung appellierten... Und so ging meine erste Woche in Mount Garnet zu Ende...
Aller Anfang ist schwer. Und ich hatte ihn überstanden.

- Larissa

Grund Nr. 3: Freiheit.


Freiheit. Seit 3 Wochen sind wir nun quasi auf uns allein gestellt und haben schon die ein oder andere Schwierigkeit gemeistert. Eine der guten Seiten, als Backpacker durch Australien zu reisen, ist zum Beispiel, dass wir einfach frei sind. Wir können zum ersten Mal in unserem Leben wirklich machen, was wir wollen - oder was unser Geld zulässt. ;) Jeden Morgen stehen wir auf und können entscheiden, ob wir z.B. nach einem Job suchen oder einfach mal einen Tag die Seele baumeln lassen. Es gibt keine Verpflichtungen, keine Eltern, die wollen dass man dies oder jenes erledigt, kein langfristiges Planen - es gibt eigentlich nur das Hier und Jetzt, und wir haben die Freiheit, es so zu gestalten, wie wir wollen. Das ist einfach ein tolles Gefühl und einer der vielen Faktoren, die für das "Abenteuer Australien" sprechen. Allein schon spontan einen Flug zu buchen, der in zwei Tagen geht - auf diese Idee würde man zu Hause nicht so schnell kommen. Wir sind frei, dahin zu gehen, wo wir hinwollen, wenn wir es wollen. Freiheit ist einfach einer der Gründe warum wir auf unserer Reise immer öfter das pure Leben spüren. :)

Montag, 28. Oktober 2013

Der erste Job!

An einem der Tage, die wir so mehr oder weniger produktiv im Internet verbracht hatten, hatte ich auf gut Glück wohl eine Bewerbung an einen gewissen Marcus geschickt. Am Montag, als ich meine Emails checkte, hatte ich von diesem eine E-Mail in meinem Postfach, in der er schrieb, dass er meinen Lebenslauf vielversprechend fand und mich an diesem Nachmittag anrufen würde. Diese E-Mail las ich jedoch erst, als er bereits angerufen hatte, und ich konnte am Telefon leider kein einziges Wort verstehen, weil es um mich herum laut war und - wie sich später herausstellte - sein australischer Akzent mich jedes Mal aufs Neue dazu bringen würde, meine Englischkenntnisse infrage zu stellen. Das Einzige was ich verstehen konnte, war, dass er später noch einmal anrufen würde...
Wir bekamen an diesem Tag zwei neue Zimmergenossen, ein Pärchen namens Stefanie und Stefan, mit denen wir uns auf Anhieb gut verstanden, und verbrachten den Abend mal wieder im Woolshed, und zwar mit einem Typen namens Matze, den Ole kennengelernt hatte, da dieser im Internetcafe arbeitete, wo wir jeden Tag vorbeischauten. Matze war nun fast schon zwei volle Jahre in Australien und meine einzigen Worte, die mir zu ihm einfallen, sind einzigartig, etwas seltsam und unnormal gechillt. Dieser Typ schien das australische Motto "no worries" wirklich 1 zu 1 übernommen und zu seinen Lebensstil völlig danach ausgerichtet zu haben. Diesen Typen muss man einfach erlebt haben, um zu verstehen, was ich meine.
Am nächsten Tag standen wir so früh auf wie noch nie, um zu Happy Travels, einer Agentur zu gehen, die Backpackern Jobs vermittelt. Wir gingen also zu der Infoveranstaltung, bei der sie uns sagten, sie könnten uns einen Job vermitteln, wenn wir online unsere Lebensläufe an sie schickten. Sobald wir ein Jobangebot von ihnen hätten, müssten wir, wenn wir dieses annehmen, etwas über 100 Dollar für die Vermittlung zahlen, und könnten dann den Job antreten. Hörte sich fair an, zu mal wir so einiges Gutes über die Agentur gehört hatten. Wir machten uns dann noch einmal auf den Weg, um CVs (Lebensläufe) zu verteilen, riefen einige Working Hostels an und fragten nach Arbeit, und liefen bei Agenturen in Cairns vorbei, die angeblich Jobs vermitteln. Allerdings wurden wir von jeder abgewimmelt mit den Worten, dass sie nicht auf Backpacker spezialisiert sind...
Ich bekam einen weiteren Anruf von Marcus, und dieses Mal verstand ich sogar etwas mehr. Nachdem ich nach einem weiteren Job für Ole gefragt hatte und Marcus mir erklärt hatte, er habe nur eine Position offen und wenn ich die richtige Person für den Job wäre, würden sie sich gut um mich kümmern, bat ich ihn um ein paar Tage Wartezeit.
Danach machten wir uns nochmal auf den Weg zur Lagune und begegneten dabei zufällig Matze, der sich entschloss, mit uns zu kommen. Nach unserem abendlichen Essen im Woolshed gingen wir noch ein bisschen ans Wasser mit Steffi und Stefan, sahen Pelikane in freier Wildbahn und ein paar seltsame Fische im Wasser am Hafen, die Ole nachher googelte und sich herausstellte, dass einer von diesen hochgiftig war...
Ole und Steffi beim Ananasessen :)
Außerdem fanden wir endlich heraus, welche seltsamen Tiere denn immer lauthals kreischend in den Bäumen saßen (in der Nähe des Hostels, vorm Internetcafe, etc.): Bei unserem nächtlichen Spaziergang flogen plötzlich hunderte von bunten Vögeln über unsere Köpfe hinweg, durch die Straßen, und ließen sich auf verschiedenen Bäumen nieder, nur um kurz darauf wieder weiter zu fliegen.
Wir lernten im Hostel zwei (blonde) Schweden kennen, Robin und Christoffer, die uns beizubringen versuchen, wie man auf schwedische Art Karten mischt (nämlich auf die coole Art, nicht Kindergarten-Mischen), und mit denen wir ein paar nette Abende mit Goon trinken und Kartenspielen verbrachten (danach konnten wir etwa 7 verschiedene Spiele, die uns auf unserer Reise hoffentlich noch gegen die ein oder andere Langeweilephase helfen werden), mit denen wir am Donnerstag im Woolshed Party machten und mit denen wir ebenfalls etwas Zeit an der Lagune verbrachten.

Larissa, Robin und Christoffer (von hinten) und unser neuer bester Freund, Goon...



 
 

 Ich musste mir zuweilen überlegen, ob ich Ole zurücklassen und den Job annehmen wollte, oder ob ich bei ihm bleiben und weiterhin einen Job mit ihm gemeinsam suchen wollte. Ich hatte allerdings ein sehr gutes Gefühl bei dem Job, da es sich so anhörte, als ob es bei dem Job nicht nur um die Arbeit ginge, sondern auch um mich als Person. Und ich wusste, würde ich mich entscheiden, alleine dort hinzugehen, würde ich mich wahrscheinlich stärker weiterentwickeln, als wenn ich mit Ole weiterreisen würde, da ich quasi auf mich allein gestellt sein würde. Wir besprachen die Angelegenheit miteinander und entschieden, dass ich den Job auschlagen würde, wenn wir bis Freitag einen gemeinsamen Job gefunden hätten. Das passierte allerdings nicht und so entschloss mich schließlich, den Job anzunehmen, und teilte Marcus am Freitag meine Entscheidung mit. Er stellte dann noch am Telefon klar, dass wenn ich jemand sei, der den ganzen Tag alleine Zeit auf seinem Zimmer verbringt, ich wahrscheinlich nicht die richtige Person für diesen Job sei. Wer mich kennt, weiß, dass mich das hätte abschrecken sollen, weil ich genau das gerne tue, aber ich sah es eigentlich mehr als eine Herausforderung, denn ich wollte diesen Job.
Am Samstag konsumierten wir dann mal wieder ein wenig Alkohol und lernten so ein paar andere aus dem Hostel kennen. Viel anderes hatten wir nun mal einfach nicht zu tun... ;) Nachdem die Küche wie immer um 22 Uhr geschlossen wurde, gingen wir noch alles auf das Hostelzimmer eines Typen namens Jasper und saßen dort alle zusammengequetscht auf den Matrazen auf dem Boden. Einer der Typen machte mir mehrmals vor versammelter Mannschaft das Angebot, ich könnte mich ja an ihn anlehnen, da ich etwas zusammengequetscht mit Robin saß, der an mir lehnte, aber bei ihm hatte ich kein Problem damit, da wir uns ja schon etwas besser kannten. Da dachte ich mir auch nur so, ja, ich werde jetzt bestimmt vor versammelter Mannschaft sagen "Klar möchte ich mich bei dir anlehnen, ich kenne dich zwar überhaupt nicht und finde dich unsympathisch und bin auch nicht betrunken, aber gerne, danke für das freundliche Angebot!" :D Aber nein, sowas sagt man ja nicht, also wurde er einfach höflich und mit einem "nein danke, ist schon gut so" ignoriert.
An meinem letzten Abend in Cairns saßen wir wie immer in der Küche, spielten Karten und gingen dann noch eine Weile mit aufs Zimmer der Schweden, wo wir einen Asiaten kennenlernten, der uns seine unheimlich tollen Fotos zeigte (zwar mit einer 2000€ teuren Kamera geschossen, aber egal, für wie gut du dich hälst, es gibt ja immer einen Asiaten da draußen, der besser ist als du xD) und ich packte zwischendurch noch meine Koffer, äh, sorry, mein Backpack meine ich natürlich...


(so trinkt man in Australien...)

Ole, wie er auf der Australienflagge des Asiaten unterschreibt :)

Am nächsten Tag hieß es dann früh aufstehen und Ole brachte mich zur Bushaltestelle, die wir zum Glück (und nach einigem Suchen) auch fanden. Und dann hieß es Abschied nehmen, was mir persönlich schon schwer fiel, denn wir waren nun beide auf uns allein gestellt, und ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich in Mount Garnet erwarten würde.
Dieser Morgen markierte also quasi den Auftakt zu meinem ersten eigenen Abenteuer in Australien...

Samstag, 26. Oktober 2013

Unser YouTube-Channel!

Für die, die es noch nicht über Facebook mitbekommen haben:
Wir haben jetzt einen YouTube-Channel!
Leider funktioniert das mit dem Schneiden noch nicht so richtig, da mein (Lis) Laptop HD Videos nicht so gut verarbeiten kann und mein Programm auch irgendwie rumspackt.
Na ja, was soll's. Es erfüllt jedenfalls seinen Zweck.
Viel Spaß mit unserem ersten Video!

Who the fuck is Richard?

In Cairns angekommen warteten wir erst einmal eine halbe Ewigkeit auf den Shuttlebus, der uns zum Hostel bringen sollte. Dabei standen wir leider etwas unter Zeitdruck, da wir vorher per Email erfahren hatten, dass die Rezeption nur bis 8 Uhr aufhat und wir, falls wir später als 8 kommen würden, Richard anrufen sollten. Who the fuck is Richard? Und außerdem hatten wir ja noch gar keine australische Simkarte... Konnten also unsere Handys nicht benutzen. Lange Rede kurzer Sinn, um 5 vor 8 setzte uns der Fahrer des Shuttlebusses (dieses Mal sogar vor dem richtigen) Hostel ab und wir sprinteten die Stufen eines engen Flurs hoch, um einen freundlich dreinblickenden Asiaten namens Tae Sun an der Rezeption zu entdecken. Der wusste aufgrund des E-Mail-Verkehrs natürlich sofort, wer wir waren und rief Richard, einen älteren, grummeligen Herren, der uns zu unserem Zimmer führte, das so weit von dem Eingang des Hostels weg lag, wie es nur ging. Unser Zimmer teilten wir uns mit einem Deutschen und einem Australier, und nachdem wir ein paar Sachen ausgepackt hatten, entschieden wir uns, das kostenlose Abendessen in Anspruch zu nehmen, für das man von unserem Hostel jeden Tag einen Gutschein bekommt. Wir machten uns also auf zum "Woolshed", dem Schuppen, wo es das besagte kostenlose Essen geben sollte.
Es stellte sich heraus, dass unser Hostel nur 5 Minuten von diesem entfernt war, und so ziemlich der einzige Grund warum wir den Woolshed entdeckten, war der, dass sich draußen vor dem Eingang eine ziemlich lange Schlange gebildet hatte. "Gibt's da was umsonst?!", scherzten wir noch von Weitem, aber als wir näher kamen, wurde uns klar, dass unsere Mägen wohl noch eine Weile auf ihr Essen würden warten müssen, da halt nicht nur wir auf die Idee gekommen waren, dass ein kostenloses Abendessen den Geldbeutel schont.
Endlich drinnen angekommen sah es ziemlich cool aus, alles etwas rustikaler und mit Holz, erinnert an das Brösel (für die Leute, die es kennen), in der oberen Etage standen überall Holztische und Schilder, die die Gäste darauf hinwiesen, dass das Tanzen auf Tischen nur auf eigene Gefahr stattfinden sollte (und diese Schilder brauchten die dort auch wirklich, hier tanzen die Leute wirklich jeden Abend wortwörtlich auf den Tischen) und wir hatten 5 verschiedene Gerichte als Abendessen zur Auswahl. Die entpuppten sich natürlich als ziemlich einfach und auch als nicht besonders appetitstillend, aber schließlich kostete es ja nichts, also wollen wir mal nicht meckern.
Nachdem wir etwas satter waren als vorher, gingen wir noch einkaufen, und vom Supermarkt bis zum Hostel waren es zum Glück auch nur 5 Minuten. Wir erkannten also sehr schnell, was für ein Glück wir mit unserem Hostel hatten - zentral, 19 Dollar das Viererzimmer pro Nacht und ein kostenloses Abendessen jeden Abend im Wert von 5 Dollar.
Nach dem Einkaufen entschieden wir uns dann, nochmal im Woolshed vorbeizuschauen, und landeten direkt in der Partyszene von Cairns, denn Donnerstagabends ist im Woolshed Ladies Night und zwischen 10 und 11 gibt es bis zu 5 Gläser kostenlosen Champagner pro Mädel. Auch die Biere, von denen wir natürlich keins kannten und Ole der Kellnerin erklärte, sie solle uns einfach irgendein Bier geben, waren runtergesetzt und so machten wir uns einen schönen Abend während ich die hübschen oberkörperfreien Kellner bewunderte, die mir ein Glas Champagner nach dem nächsten einschütteten. Nach ein paar Stunden Tanzen ging es dann zurück ins Hostel, wo wir erschöpft und ein bisschen beschwipst ins Bett fielen.
Am nächsten Morgen besorgte ich mir im Internetcafe/Backpackerreisebüro, von denen es hier ca. 20 an einer Straße gibt (okay, ja, ist leicht übertrieben) meine tax file number, die man als Backpacker zum Arbeiten in Australien braucht. Die Bank hatte schon zu, deshalb brachten wir es erstmal nicht zustanden, uns ein australisches Bankkonto einzurichten und verbrachten die Zeit bis abends im Internetcafé mit Jobsuche und tasteten uns so langsam an das Erstellen unserer australischen Lebensläufe ran... Tasteten.
Abends machten wir uns wieder auf zum Woolshed und machten zum ersten Mal die Begegnung mit Aborigines, den australischen Ureinwohnern. Für die, die es nicht wissen: Viele der Aborigines sind stark alkoholabhängig und angeblich sind sie mehr oder weniger ein Tabuthema. Die Aborigines, denen wir begegneten, waren sturzbetrunken, saßen draußen auf den Straßen rum und schrien sinnloses Zeug durch die Gegend, rempelten Leute an, da sie nicht mehr gerade gehen konnten, und schrien sie anschließend an. Ich empfand sie als extrem einschüchternd und mir kam eigentlich nur ein Gedanke: Schnell weg. So viel zu dieser Erfahrung.
Der Weg zum Woolshed wurde allerdings durch einen extrem talentierten Gitarrenspieler und Sänger verschönert, den wir von da an alle paar Tage an der gleichen Stelle zwei Stunden lang spielen hören konnten. Ich lies im ein bisschen Geld in seinen Gitarrenkasten fallen und wir hörten ihm eine Weile lang zu.
Da wir an diesem Abend eh nichts besseres zu tun hatten, beschlossen wir, den gestrigen Abend zu wiederholen und wieder ein paar Drinks im Woolshed zu konsumieren. Allerdings stellte sich heraus, dass das Bier diesen Abend 7 Dollar kostete, und da wir uns das wirklich nicht leisten konnten, verließen wir den Schuppen, nachdem wir uns den "Dance Battle" angesehen hatten, ein Spiel, das dort diesen Abend stattfand. Man hatte eine Minute Zeit, um zu einem Lied (das einem bestimmten Genre entsprach, zum Beispiel Rock, Country, etc.) entsprechend überzeugend zu tanzen, und derjenige, der die beste (oder belustigendste) Performance abgab, konnte etwas gewinnen. Das ganze war mehr oder weniger lustig, bis ein Mädchen auf einen Stuhl drapiert wurde und ein Typ sie sexy antanzen sollte. Entweder war er dafür allerdings nicht offen oder selbstbewusst genug, denn er versucht permanent sich seinen Weg aus dem Kreis zu bahnen, den sich um den Moderator und die Tanzenden gebildet hatte... Nach einer Weile löste sich eine Gestalt aus der Menge, ebenfalls ein Mädchen, die dann wiederum anfing, das Mädchen auf dem Stuhl mit ihrem Tanz anzuflirten... Was bei den männlichen Personen in der Menge natürlich zu Pfiffen und Gejohle führte. Der Abend endete also nicht völlig miserabel und leicht belustigt gingen wir zurück zum Hostel, von wo wir dann noch ein Feuerwerk begutachten konnten, dass so ziemlich alle im Hostel Anwesenden dazu brachte, auf die Treppe, die außen am Hostel vom 2. in den 3. Stock führt, zu stürmen. Ach ja, Australien.
Den Samstagmorgen verbrachten wir mal wieder im Internetcafe; wir brachten es zustande, unsere Lebensläufe zu vollenden und sie in einem Shop namens OfficeWorks auszudrucken (da geht's am billigsten) und machten uns auf den Weg, einige davon am Hafen und an der Lagune in Restaurants zu verteilen. Wir wurden allerdings etwas mehr als die Hälfte unseres jeweils 10 Lebensläufe los... Jobsuche in Cairns eben. Wir entdeckten auf unserem Rundgang aber zum Glück die Lagune von Cairns, von der wir schon viel gehört hatten, von der wir aber nicht wussten, dass sie ebenfalls nur 5 Minuten vom Hostel entfernt war. Sand und ein riesiges Schwimmbecken, direkt vorm Meer. Wie hatten wir das bis dahin bitte jeden Tag übersehen können?! Wieso zur Hölle waren wir bitte noch nie dort gewesen, obwohl es direkt vor unserer Nase lag?! 

 

Gegen Abend besuchten wir dann noch den Nachtmarkt, der chinesisch angehaucht war, ich aß dort chinesisch (man bekam eine flache Schale, die man bezahlte und die man sich so vollladen konnte, wie man wollte, weswegen bei den meisten am Ende die Hälfte herunterfiel), und wir wurden an ca. 20 aufeinanderfolgenden Massageständen vollgelabert, ob wir nicht eine Massage wollten. Und nein, auch beim letzten Laden wo wir dann zum 20. mal gefragt wurden, wollten wir immer noch keine Massage.
Anschließend suchten wir im Woolworths um die Ecke nach Alkohol, und zwar ziemlich vergeblich. Als uns dann ein deutscher Backpacker, den wir im Supermarkt trafen, darauf hinwies, dass wir Alkohol in einem Bottleshop kaufen müssten und es den in normalen Supermärkten nicht gab, wurde uns natürlich klar, warum wir jede Reihe des Supermarktes ca. 10 mal ohne weitere Erkenntnisse abgeklappert hatten. Draußen wiesen uns dann ein paar Mädels den Weg zum nächsten Bottleshop und wir kauften uns den Wein, den wir auch schon in Sydney mit einigen Jungs getrunken hatten und den alle Backpacker trinken, weil es einfach der billigste Alkohol ist mit 12 Dollar pro 4 Liter. Drauf steht "Golden Oak", es gibt mindestens drei verschiedene Sorten, doch alle nennen ihn Goon ;)
Wir tranken dann also etwas Goon in der Küche unseres Hostels, die gleichzeitig Aufenthaltsraum war, und wurden um 10 Uhr von Richard auf unsere Zimmer geschickt, weil er um diese Uhrzeit die Küche schließt... Wie alt sind wir denn?! 12?!
Wir tranken dann vor unserem Zimmer auf dem Flur weiter, bis Richard seinen üblichen Rundgang machte und uns wieder auf unser Zimmer schickte. Dafür bekamen wir dann wenigstens auch anständigen Schlaf, da es im Hostel ruhig war. Muss man ja auch mal positiv sehen.
Trotzdem erwachten wir Sonntag erst spät, nahmen unser Frühstück - jeden Tag so ziemlich bestehend aus Toast und Aufstrich - zu uns und machten uns auf den Weg zur Lagune, da Sonntags die Jobsuche ja auch nicht allzu viel bringen würde, wie wir uns dachten. Und man darf sich ja auch mal was gönnen. An der Lagune standen dann überall Schilder, dass die UV-Strahlung hier quasi gar nicht mehr höher sein konnte. Na dann mal her mit der Sonnencreme 30+. Ole ging lieber auf Nummer sicher und nahm dann direkt die Creme mit LSF 50. Und mit einem entspannten Tag an der Lagune am Meer ging unsere erste Woche in Australien damit zu Ende... :)

 
 
 

Übrigens habe ich noch ein paar Bilder zum Taipeh-Eintrag ergänzt :)