Montag, 28. Oktober 2013

Der erste Job!

An einem der Tage, die wir so mehr oder weniger produktiv im Internet verbracht hatten, hatte ich auf gut Glück wohl eine Bewerbung an einen gewissen Marcus geschickt. Am Montag, als ich meine Emails checkte, hatte ich von diesem eine E-Mail in meinem Postfach, in der er schrieb, dass er meinen Lebenslauf vielversprechend fand und mich an diesem Nachmittag anrufen würde. Diese E-Mail las ich jedoch erst, als er bereits angerufen hatte, und ich konnte am Telefon leider kein einziges Wort verstehen, weil es um mich herum laut war und - wie sich später herausstellte - sein australischer Akzent mich jedes Mal aufs Neue dazu bringen würde, meine Englischkenntnisse infrage zu stellen. Das Einzige was ich verstehen konnte, war, dass er später noch einmal anrufen würde...
Wir bekamen an diesem Tag zwei neue Zimmergenossen, ein Pärchen namens Stefanie und Stefan, mit denen wir uns auf Anhieb gut verstanden, und verbrachten den Abend mal wieder im Woolshed, und zwar mit einem Typen namens Matze, den Ole kennengelernt hatte, da dieser im Internetcafe arbeitete, wo wir jeden Tag vorbeischauten. Matze war nun fast schon zwei volle Jahre in Australien und meine einzigen Worte, die mir zu ihm einfallen, sind einzigartig, etwas seltsam und unnormal gechillt. Dieser Typ schien das australische Motto "no worries" wirklich 1 zu 1 übernommen und zu seinen Lebensstil völlig danach ausgerichtet zu haben. Diesen Typen muss man einfach erlebt haben, um zu verstehen, was ich meine.
Am nächsten Tag standen wir so früh auf wie noch nie, um zu Happy Travels, einer Agentur zu gehen, die Backpackern Jobs vermittelt. Wir gingen also zu der Infoveranstaltung, bei der sie uns sagten, sie könnten uns einen Job vermitteln, wenn wir online unsere Lebensläufe an sie schickten. Sobald wir ein Jobangebot von ihnen hätten, müssten wir, wenn wir dieses annehmen, etwas über 100 Dollar für die Vermittlung zahlen, und könnten dann den Job antreten. Hörte sich fair an, zu mal wir so einiges Gutes über die Agentur gehört hatten. Wir machten uns dann noch einmal auf den Weg, um CVs (Lebensläufe) zu verteilen, riefen einige Working Hostels an und fragten nach Arbeit, und liefen bei Agenturen in Cairns vorbei, die angeblich Jobs vermitteln. Allerdings wurden wir von jeder abgewimmelt mit den Worten, dass sie nicht auf Backpacker spezialisiert sind...
Ich bekam einen weiteren Anruf von Marcus, und dieses Mal verstand ich sogar etwas mehr. Nachdem ich nach einem weiteren Job für Ole gefragt hatte und Marcus mir erklärt hatte, er habe nur eine Position offen und wenn ich die richtige Person für den Job wäre, würden sie sich gut um mich kümmern, bat ich ihn um ein paar Tage Wartezeit.
Danach machten wir uns nochmal auf den Weg zur Lagune und begegneten dabei zufällig Matze, der sich entschloss, mit uns zu kommen. Nach unserem abendlichen Essen im Woolshed gingen wir noch ein bisschen ans Wasser mit Steffi und Stefan, sahen Pelikane in freier Wildbahn und ein paar seltsame Fische im Wasser am Hafen, die Ole nachher googelte und sich herausstellte, dass einer von diesen hochgiftig war...
Ole und Steffi beim Ananasessen :)
Außerdem fanden wir endlich heraus, welche seltsamen Tiere denn immer lauthals kreischend in den Bäumen saßen (in der Nähe des Hostels, vorm Internetcafe, etc.): Bei unserem nächtlichen Spaziergang flogen plötzlich hunderte von bunten Vögeln über unsere Köpfe hinweg, durch die Straßen, und ließen sich auf verschiedenen Bäumen nieder, nur um kurz darauf wieder weiter zu fliegen.
Wir lernten im Hostel zwei (blonde) Schweden kennen, Robin und Christoffer, die uns beizubringen versuchen, wie man auf schwedische Art Karten mischt (nämlich auf die coole Art, nicht Kindergarten-Mischen), und mit denen wir ein paar nette Abende mit Goon trinken und Kartenspielen verbrachten (danach konnten wir etwa 7 verschiedene Spiele, die uns auf unserer Reise hoffentlich noch gegen die ein oder andere Langeweilephase helfen werden), mit denen wir am Donnerstag im Woolshed Party machten und mit denen wir ebenfalls etwas Zeit an der Lagune verbrachten.

Larissa, Robin und Christoffer (von hinten) und unser neuer bester Freund, Goon...



 
 

 Ich musste mir zuweilen überlegen, ob ich Ole zurücklassen und den Job annehmen wollte, oder ob ich bei ihm bleiben und weiterhin einen Job mit ihm gemeinsam suchen wollte. Ich hatte allerdings ein sehr gutes Gefühl bei dem Job, da es sich so anhörte, als ob es bei dem Job nicht nur um die Arbeit ginge, sondern auch um mich als Person. Und ich wusste, würde ich mich entscheiden, alleine dort hinzugehen, würde ich mich wahrscheinlich stärker weiterentwickeln, als wenn ich mit Ole weiterreisen würde, da ich quasi auf mich allein gestellt sein würde. Wir besprachen die Angelegenheit miteinander und entschieden, dass ich den Job auschlagen würde, wenn wir bis Freitag einen gemeinsamen Job gefunden hätten. Das passierte allerdings nicht und so entschloss mich schließlich, den Job anzunehmen, und teilte Marcus am Freitag meine Entscheidung mit. Er stellte dann noch am Telefon klar, dass wenn ich jemand sei, der den ganzen Tag alleine Zeit auf seinem Zimmer verbringt, ich wahrscheinlich nicht die richtige Person für diesen Job sei. Wer mich kennt, weiß, dass mich das hätte abschrecken sollen, weil ich genau das gerne tue, aber ich sah es eigentlich mehr als eine Herausforderung, denn ich wollte diesen Job.
Am Samstag konsumierten wir dann mal wieder ein wenig Alkohol und lernten so ein paar andere aus dem Hostel kennen. Viel anderes hatten wir nun mal einfach nicht zu tun... ;) Nachdem die Küche wie immer um 22 Uhr geschlossen wurde, gingen wir noch alles auf das Hostelzimmer eines Typen namens Jasper und saßen dort alle zusammengequetscht auf den Matrazen auf dem Boden. Einer der Typen machte mir mehrmals vor versammelter Mannschaft das Angebot, ich könnte mich ja an ihn anlehnen, da ich etwas zusammengequetscht mit Robin saß, der an mir lehnte, aber bei ihm hatte ich kein Problem damit, da wir uns ja schon etwas besser kannten. Da dachte ich mir auch nur so, ja, ich werde jetzt bestimmt vor versammelter Mannschaft sagen "Klar möchte ich mich bei dir anlehnen, ich kenne dich zwar überhaupt nicht und finde dich unsympathisch und bin auch nicht betrunken, aber gerne, danke für das freundliche Angebot!" :D Aber nein, sowas sagt man ja nicht, also wurde er einfach höflich und mit einem "nein danke, ist schon gut so" ignoriert.
An meinem letzten Abend in Cairns saßen wir wie immer in der Küche, spielten Karten und gingen dann noch eine Weile mit aufs Zimmer der Schweden, wo wir einen Asiaten kennenlernten, der uns seine unheimlich tollen Fotos zeigte (zwar mit einer 2000€ teuren Kamera geschossen, aber egal, für wie gut du dich hälst, es gibt ja immer einen Asiaten da draußen, der besser ist als du xD) und ich packte zwischendurch noch meine Koffer, äh, sorry, mein Backpack meine ich natürlich...


(so trinkt man in Australien...)

Ole, wie er auf der Australienflagge des Asiaten unterschreibt :)

Am nächsten Tag hieß es dann früh aufstehen und Ole brachte mich zur Bushaltestelle, die wir zum Glück (und nach einigem Suchen) auch fanden. Und dann hieß es Abschied nehmen, was mir persönlich schon schwer fiel, denn wir waren nun beide auf uns allein gestellt, und ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich in Mount Garnet erwarten würde.
Dieser Morgen markierte also quasi den Auftakt zu meinem ersten eigenen Abenteuer in Australien...

Samstag, 26. Oktober 2013

Unser YouTube-Channel!

Für die, die es noch nicht über Facebook mitbekommen haben:
Wir haben jetzt einen YouTube-Channel!
Leider funktioniert das mit dem Schneiden noch nicht so richtig, da mein (Lis) Laptop HD Videos nicht so gut verarbeiten kann und mein Programm auch irgendwie rumspackt.
Na ja, was soll's. Es erfüllt jedenfalls seinen Zweck.
Viel Spaß mit unserem ersten Video!

Who the fuck is Richard?

In Cairns angekommen warteten wir erst einmal eine halbe Ewigkeit auf den Shuttlebus, der uns zum Hostel bringen sollte. Dabei standen wir leider etwas unter Zeitdruck, da wir vorher per Email erfahren hatten, dass die Rezeption nur bis 8 Uhr aufhat und wir, falls wir später als 8 kommen würden, Richard anrufen sollten. Who the fuck is Richard? Und außerdem hatten wir ja noch gar keine australische Simkarte... Konnten also unsere Handys nicht benutzen. Lange Rede kurzer Sinn, um 5 vor 8 setzte uns der Fahrer des Shuttlebusses (dieses Mal sogar vor dem richtigen) Hostel ab und wir sprinteten die Stufen eines engen Flurs hoch, um einen freundlich dreinblickenden Asiaten namens Tae Sun an der Rezeption zu entdecken. Der wusste aufgrund des E-Mail-Verkehrs natürlich sofort, wer wir waren und rief Richard, einen älteren, grummeligen Herren, der uns zu unserem Zimmer führte, das so weit von dem Eingang des Hostels weg lag, wie es nur ging. Unser Zimmer teilten wir uns mit einem Deutschen und einem Australier, und nachdem wir ein paar Sachen ausgepackt hatten, entschieden wir uns, das kostenlose Abendessen in Anspruch zu nehmen, für das man von unserem Hostel jeden Tag einen Gutschein bekommt. Wir machten uns also auf zum "Woolshed", dem Schuppen, wo es das besagte kostenlose Essen geben sollte.
Es stellte sich heraus, dass unser Hostel nur 5 Minuten von diesem entfernt war, und so ziemlich der einzige Grund warum wir den Woolshed entdeckten, war der, dass sich draußen vor dem Eingang eine ziemlich lange Schlange gebildet hatte. "Gibt's da was umsonst?!", scherzten wir noch von Weitem, aber als wir näher kamen, wurde uns klar, dass unsere Mägen wohl noch eine Weile auf ihr Essen würden warten müssen, da halt nicht nur wir auf die Idee gekommen waren, dass ein kostenloses Abendessen den Geldbeutel schont.
Endlich drinnen angekommen sah es ziemlich cool aus, alles etwas rustikaler und mit Holz, erinnert an das Brösel (für die Leute, die es kennen), in der oberen Etage standen überall Holztische und Schilder, die die Gäste darauf hinwiesen, dass das Tanzen auf Tischen nur auf eigene Gefahr stattfinden sollte (und diese Schilder brauchten die dort auch wirklich, hier tanzen die Leute wirklich jeden Abend wortwörtlich auf den Tischen) und wir hatten 5 verschiedene Gerichte als Abendessen zur Auswahl. Die entpuppten sich natürlich als ziemlich einfach und auch als nicht besonders appetitstillend, aber schließlich kostete es ja nichts, also wollen wir mal nicht meckern.
Nachdem wir etwas satter waren als vorher, gingen wir noch einkaufen, und vom Supermarkt bis zum Hostel waren es zum Glück auch nur 5 Minuten. Wir erkannten also sehr schnell, was für ein Glück wir mit unserem Hostel hatten - zentral, 19 Dollar das Viererzimmer pro Nacht und ein kostenloses Abendessen jeden Abend im Wert von 5 Dollar.
Nach dem Einkaufen entschieden wir uns dann, nochmal im Woolshed vorbeizuschauen, und landeten direkt in der Partyszene von Cairns, denn Donnerstagabends ist im Woolshed Ladies Night und zwischen 10 und 11 gibt es bis zu 5 Gläser kostenlosen Champagner pro Mädel. Auch die Biere, von denen wir natürlich keins kannten und Ole der Kellnerin erklärte, sie solle uns einfach irgendein Bier geben, waren runtergesetzt und so machten wir uns einen schönen Abend während ich die hübschen oberkörperfreien Kellner bewunderte, die mir ein Glas Champagner nach dem nächsten einschütteten. Nach ein paar Stunden Tanzen ging es dann zurück ins Hostel, wo wir erschöpft und ein bisschen beschwipst ins Bett fielen.
Am nächsten Morgen besorgte ich mir im Internetcafe/Backpackerreisebüro, von denen es hier ca. 20 an einer Straße gibt (okay, ja, ist leicht übertrieben) meine tax file number, die man als Backpacker zum Arbeiten in Australien braucht. Die Bank hatte schon zu, deshalb brachten wir es erstmal nicht zustanden, uns ein australisches Bankkonto einzurichten und verbrachten die Zeit bis abends im Internetcafé mit Jobsuche und tasteten uns so langsam an das Erstellen unserer australischen Lebensläufe ran... Tasteten.
Abends machten wir uns wieder auf zum Woolshed und machten zum ersten Mal die Begegnung mit Aborigines, den australischen Ureinwohnern. Für die, die es nicht wissen: Viele der Aborigines sind stark alkoholabhängig und angeblich sind sie mehr oder weniger ein Tabuthema. Die Aborigines, denen wir begegneten, waren sturzbetrunken, saßen draußen auf den Straßen rum und schrien sinnloses Zeug durch die Gegend, rempelten Leute an, da sie nicht mehr gerade gehen konnten, und schrien sie anschließend an. Ich empfand sie als extrem einschüchternd und mir kam eigentlich nur ein Gedanke: Schnell weg. So viel zu dieser Erfahrung.
Der Weg zum Woolshed wurde allerdings durch einen extrem talentierten Gitarrenspieler und Sänger verschönert, den wir von da an alle paar Tage an der gleichen Stelle zwei Stunden lang spielen hören konnten. Ich lies im ein bisschen Geld in seinen Gitarrenkasten fallen und wir hörten ihm eine Weile lang zu.
Da wir an diesem Abend eh nichts besseres zu tun hatten, beschlossen wir, den gestrigen Abend zu wiederholen und wieder ein paar Drinks im Woolshed zu konsumieren. Allerdings stellte sich heraus, dass das Bier diesen Abend 7 Dollar kostete, und da wir uns das wirklich nicht leisten konnten, verließen wir den Schuppen, nachdem wir uns den "Dance Battle" angesehen hatten, ein Spiel, das dort diesen Abend stattfand. Man hatte eine Minute Zeit, um zu einem Lied (das einem bestimmten Genre entsprach, zum Beispiel Rock, Country, etc.) entsprechend überzeugend zu tanzen, und derjenige, der die beste (oder belustigendste) Performance abgab, konnte etwas gewinnen. Das ganze war mehr oder weniger lustig, bis ein Mädchen auf einen Stuhl drapiert wurde und ein Typ sie sexy antanzen sollte. Entweder war er dafür allerdings nicht offen oder selbstbewusst genug, denn er versucht permanent sich seinen Weg aus dem Kreis zu bahnen, den sich um den Moderator und die Tanzenden gebildet hatte... Nach einer Weile löste sich eine Gestalt aus der Menge, ebenfalls ein Mädchen, die dann wiederum anfing, das Mädchen auf dem Stuhl mit ihrem Tanz anzuflirten... Was bei den männlichen Personen in der Menge natürlich zu Pfiffen und Gejohle führte. Der Abend endete also nicht völlig miserabel und leicht belustigt gingen wir zurück zum Hostel, von wo wir dann noch ein Feuerwerk begutachten konnten, dass so ziemlich alle im Hostel Anwesenden dazu brachte, auf die Treppe, die außen am Hostel vom 2. in den 3. Stock führt, zu stürmen. Ach ja, Australien.
Den Samstagmorgen verbrachten wir mal wieder im Internetcafe; wir brachten es zustande, unsere Lebensläufe zu vollenden und sie in einem Shop namens OfficeWorks auszudrucken (da geht's am billigsten) und machten uns auf den Weg, einige davon am Hafen und an der Lagune in Restaurants zu verteilen. Wir wurden allerdings etwas mehr als die Hälfte unseres jeweils 10 Lebensläufe los... Jobsuche in Cairns eben. Wir entdeckten auf unserem Rundgang aber zum Glück die Lagune von Cairns, von der wir schon viel gehört hatten, von der wir aber nicht wussten, dass sie ebenfalls nur 5 Minuten vom Hostel entfernt war. Sand und ein riesiges Schwimmbecken, direkt vorm Meer. Wie hatten wir das bis dahin bitte jeden Tag übersehen können?! Wieso zur Hölle waren wir bitte noch nie dort gewesen, obwohl es direkt vor unserer Nase lag?! 

 

Gegen Abend besuchten wir dann noch den Nachtmarkt, der chinesisch angehaucht war, ich aß dort chinesisch (man bekam eine flache Schale, die man bezahlte und die man sich so vollladen konnte, wie man wollte, weswegen bei den meisten am Ende die Hälfte herunterfiel), und wir wurden an ca. 20 aufeinanderfolgenden Massageständen vollgelabert, ob wir nicht eine Massage wollten. Und nein, auch beim letzten Laden wo wir dann zum 20. mal gefragt wurden, wollten wir immer noch keine Massage.
Anschließend suchten wir im Woolworths um die Ecke nach Alkohol, und zwar ziemlich vergeblich. Als uns dann ein deutscher Backpacker, den wir im Supermarkt trafen, darauf hinwies, dass wir Alkohol in einem Bottleshop kaufen müssten und es den in normalen Supermärkten nicht gab, wurde uns natürlich klar, warum wir jede Reihe des Supermarktes ca. 10 mal ohne weitere Erkenntnisse abgeklappert hatten. Draußen wiesen uns dann ein paar Mädels den Weg zum nächsten Bottleshop und wir kauften uns den Wein, den wir auch schon in Sydney mit einigen Jungs getrunken hatten und den alle Backpacker trinken, weil es einfach der billigste Alkohol ist mit 12 Dollar pro 4 Liter. Drauf steht "Golden Oak", es gibt mindestens drei verschiedene Sorten, doch alle nennen ihn Goon ;)
Wir tranken dann also etwas Goon in der Küche unseres Hostels, die gleichzeitig Aufenthaltsraum war, und wurden um 10 Uhr von Richard auf unsere Zimmer geschickt, weil er um diese Uhrzeit die Küche schließt... Wie alt sind wir denn?! 12?!
Wir tranken dann vor unserem Zimmer auf dem Flur weiter, bis Richard seinen üblichen Rundgang machte und uns wieder auf unser Zimmer schickte. Dafür bekamen wir dann wenigstens auch anständigen Schlaf, da es im Hostel ruhig war. Muss man ja auch mal positiv sehen.
Trotzdem erwachten wir Sonntag erst spät, nahmen unser Frühstück - jeden Tag so ziemlich bestehend aus Toast und Aufstrich - zu uns und machten uns auf den Weg zur Lagune, da Sonntags die Jobsuche ja auch nicht allzu viel bringen würde, wie wir uns dachten. Und man darf sich ja auch mal was gönnen. An der Lagune standen dann überall Schilder, dass die UV-Strahlung hier quasi gar nicht mehr höher sein konnte. Na dann mal her mit der Sonnencreme 30+. Ole ging lieber auf Nummer sicher und nahm dann direkt die Creme mit LSF 50. Und mit einem entspannten Tag an der Lagune am Meer ging unsere erste Woche in Australien damit zu Ende... :)

 
 
 

Übrigens habe ich noch ein paar Bilder zum Taipeh-Eintrag ergänzt :)